Traumleben Verlag

„Albert Schweitzer“ (DVD)

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Oscar-prämierte, berührende Dokumentation über das Leben und Wirken Albert Schweitzers

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Artikelnummer: DVD: 26.02 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Oscar-prämierte Dokumentation
über das Leben und Wirken Albert Schweitzers!

Der Film ALBERT SCHWEITZER erzählt die Lebensgeschichte des berühmten Menschenfreundes und Friedensnobelpreisträgers. Die aufschlussreiche Filmbiografie aus dem Jahr 1957 zeigt Albert Schweitzer, den Urwalddoktor, Philosophen und Organisten als Mensch – mit ihm selbst in der Hauptrolle.

Der Film folgt Schweitzers ungewöhnlichem Lebensweg: ausgehend von jenen frühen Erlebnissen seiner Kindheit, die im Alter von 30 Jahren zum Entschluss führten, sich ganz in den Dienst der Mitmenschlichkeit zu stellen. Die Filmbiografie macht auf erzählerische Weise verständlich, warum Schweitzer seine vielversprechende Karriere als Universitätsprofessor, Theologe, Philosoph und Meister an der Orgel aufgab. Und sie schildert, auf welchem Weg er seinem Herzenswunsch folgte: als Arzt im Dschungel Afrikas die Not und Schmerzen der Menschen zu lindern – in einem eigens erbauten Urwaldhospital.

Fasziniert reist Erika Anderson – eine der ersten weiblichen amerikanischen Filmemacherinnen – zu ihm ins Innere Afrikas. Nach langem Zögern erlaubt ihr Albert Schweitzer schließlich, in Lambarene zu filmen. Denn der Film sollte mithelfen, sein Urwaldhospital auch nach seinem Tod zu erhalten. Anderson begleitet ihn den Fluss Ogowe hinauf nach Lambarene. Sie taucht mit der Kamera in den ereignisreichen Alltags des Spitals ein. Trotz der widrigen Umstände – in Lambarene stand z.B. nicht überall elektrischer Strom zur Verfügung – entsteht ein authentisches filmisches Zeugnis.

Der Filmtitel könnte auch lauten „Albert Schweitzer erzählt sein Leben“, denn der Friedensnobelpreisträger spricht im Film selbst den von ihm verfassten Text. In einfachen, eindringlichen Worten beschreibt er seine Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“. Wir hören ihn eigenhändig auf einer nach seinen Vorgaben gebauten Orgel Bach spielen. Wir begleiten ihn beim Besuch ans Bett der Kranken. Die Nähe der Kamera lässt die Kraft und echte Güte dieses so besonderen Menschen hautnah spüren. Die Stimmen des Urwalds, ein heraufziehender Tropensturm – Schweitzers Afrika wird auf der Leinwand wieder lebendig.

Erika Anderson reiste damals mit unzähligen Filmrollen zurück in die USA. Gemeinsam mit Filmproduzent Jerome Hill schuf sie daraus in sechsjähriger Arbeit den Film ALBERT SCHWEITZER. Schweitzer selbst erlaubte nicht, dass in diesem Film die Ehrungen – mit denen ihn die Welt dankbar überschüttet hatte – erwähnt wurden. Auch die Teilnahme an der Filmpremiere war ihm eher unangenehm. Viel zu bescheiden war der schlichte große Mann geblieben, der trotz aller Berühmtheit immer 3. Klasse reiste. Der Film entwickelte sich zum Publikumsmagnet, der schließlich 1957 einen Oscar als bester Dokumentarfilm erhielt.

Sprecher-Text in der Dokumentation geschrieben und gesprochen von Albert Schweitzer selber.
Extras:
»Aus dem Urwaldhospital von Dr. Albert Schweitzer in Lambarene« – Film von Lilian Russell (1935)
»Die Restaurierung des Films« (2013)
Crew
Regie und Produktion: Jerome Hill, Erika Anderson
Kamera:Erika Anderson
Drehbuch: Albert Schweitzer, Thomas Bruce Morgan
Musik: Alec Wilder
Dirigent des Orchesters: Léon Barzin
Ton: C. Robert Fine
Schnitt: Luke Bennett
Albert Schweitzer ist für mich ein großes Vorbild, wenn es um gelebte Nächstenliebe geht. Sein Mitgefühl, seine Warmherzigkeit, sein Mut und sein Durchhaltevermögen beeindrucken mich zutiefst. Er war ein wahrer Menschenfreund! Seine pazifistischen Ansichten führten dazu, dass ich den Wehrdienst verweigerte und mich für den Zivildienst entschied. Bis zum heutigen Tag begleiten mich seine Weisheiten.Thomas Busse

Zusätzliche Information

Gewicht 0.2 kg
Format

DVD

Details

Erscheinungsdatum:
© 1957 Jerome Hill, Erika Anderson
© 2013 AISL – Internationale Albert Schweitzer Vereinigung
Länge: ca. 106 Minuten
Bildpal: Farbe, 4:3
Ton: Dolby
Sprache: Deutsch
Untertitel: Englisch, Französisch

Extras

»Aus dem Urwaldhospital von Dr. Albert Schweitzer in Lambarene« – Film von Lilian Russell (1935)
»Die Restaurierung des Films« (2013)

Trailer

Über Albert Schweitzer

Albert Schweitzer, Universalgelehrter, Tropenarzt und Friedensnobelpreisträger (1875–1965), wird am 14.1.1875 in Kaysersberg (Elsass) als zweites von fünf Kindern geboren. Er wächst als Sohn eines evangelischen Pfarrers in Günsbach, im ländlichen Münster-Tal (nahe Colmar), auf. Seine musikalische Begabung wird früh erkannt und gefördert.

Ab 1893 studiert er Theologie und Philosophie an der Universität Straßburg. Er promoviert in beiden Fächern, habilitiert neben seinem Pfarramt zu Leben und Lehre von Jesus und Paulus. Schließlich wird er zum Universitätsprofessor für Theologie berufen.

Intensiv beschäftigt er sich mit Orgelbau, der Orgelmusik und in besonderer Weise mit dem Werk Johann Sebastian Bachs. Neben seinem Studium gibt er viele Orgelkonzerte, schreibt eine französische und deutsche Bachbiografie und veröffentlicht mit seinem Orgellehrer eine Gesamtausgabe der Choräle Bachs. Mit seinen Konzerten und Vorträgen sammelt er später in vielen Ländern die notwendigen finanziellen Mittel für sein Urwaldspital.
Ab 1905 studiert er neben seinem Lehrauftrag Medizin, denn er will als Arzt nach Afrika gehen. Dafür gibt er seine erfolgversprechende Universitätslaufbahn auf, übersiedelt 1913 mit seiner Frau Helene ins afrikanische Gabun und baut in Lambarene ein Urwaldhospital auf. Mitten im Urwald ist er nicht nur als Arzt tätig; er kümmert sich zudem unermüdlich um den Ausbau des Krankenhauses.
In den Abend- und Nachtstunden führt er eine umfangreiche Korrespondenz zu philosophischen, theologischen und musikalischen Themen mit namhaften Persönlichkeiten in aller Welt wie Albert Einstein, Theodor Heuss, Emil Lind, Fritz Buri, Norman Cousins, Bertrand Russell und Pablo Casals. Er entwickelt seine „Kulturphilosophie“ und begründet die berühmt gewordene „Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben“. Schweitzer äußert sich zu den Fragen seiner Zeit und veröffentlicht zahlreiche Bücher.
Für seinen humanitären Einsatz erhält er viele Auszeichnungen, u.a. den Friedenspreis des deutschen Buchhandels (1951) und den Friedensnobelpreis (1952). Als Mahner für den Frieden setzt sich Schweitzer ab 1954 auch für atomare Abrüstung ein. Er fordert Aufklärung über die weitreichende Schädigung allen Lebens durch freigesetzte Radioaktivität und die Folgen eines Atomkriegs. Seine Friedensappelle an die Regierungen der UdSSR und der USA werden zu jener Zeit von vielen Medien, Regierungen und auch Freunden kritisiert. Das damalige internationale Abkommen zum Kernwaffenversuchsverbot der Atommächte begrüßt Schweitzer sehr.
Albert Schweitzer engagiert sich bis in sein 90. Lebensjahr mit viel Anteilnahme für Mensch und Tier. Er stirbt am 4. September 1965 in Lambarene und wird neben seiner Frau Helene bestattet. Über drei Monate lang tanzt die einheimische Bevölkerung dankbar und ehrerweisend Totentänze für ihren „Grand Docteur“.
Albert Schweitzer ist für mich ein großes Vorbild, wenn es um gelebte Nächstenliebe geht. Sein Mitgefühl, seine Warmherzigkeit, sein Mut und sein Durchhaltevermögen beeindrucken mich zutiefst. Er war ein wahrer Menschenfreund! Seine pazifistischen Ansichten führten dazu, dass ich den Wehrdienst verweigerte und mich für den Zivildienst entschied. Bis zum heutigen Tag begleiten mich seine Weisheiten.Thomas Busse

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